Statistik Absagen zu BewerbungenHaben Sie schon viele Bewerbungen geschrieben und viele Absagen bekommen. Jedes Mal ist es auf’s Neue ein mieses Gefühl. Wie hoch ist bei Ihnen das Verhältniss zwischen abgesendeter Bewerbung und Einladungen zu Vorstelleungsgesprächen? Möchten Sie wissen, wie Sie es schaffen, bei über 90% Ihrer Bewerbungen tatsächlich eine Einladung zu einem persönlichen Termin zu bekommen? Indem Sie die Die häufigsten Fehler bei der Bewerbung vermeiden.
Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen.

Warum bekomme ich Absagen?

AbsageObwohl sie für den Job geeignet sind, werden viele Bewerber nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Der Grund dafür: Es gibt viele Mitbewerber, die ebenfalls sehr gut qualifiziert sind. Personalchefs entscheiden darum in wenigen Sekunden ob sie Ihre Bewerbung genauer durchlesen oder zur Seite legen. Dabei kommt es eben nicht nur auf den Inhalt an, sondern auf die Emotionen, die Sie damit wecken.

Eine statistische Untersuchung, bei der mehr als 2.200 Personalverantwortliche gefragt wurden hat gezeigt, dass auf 87% der eingehenden Bewerbungen mit einer Absage reagiert wird.

Nur 13% der Bewerber schaffen es, eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu erhalten. Ausschlaggebend dafür sind nicht nur Qualifikationen und Zeugnisse. Personalverantwortliche sind auch Menschen und Sie unterscheiden zwischen einer 0-8-15 Bewerbung einer kostenlosen Vorlage aus dem Internet oder einer mega-professsionell gestalteten Bewerbung.

Überraschung: Mit einer kostenlosen Bewerbungsvorlage, die jeder Personalverantwortliche jeden Tag mehrfach zu Gesicht bekommt, können Sie keine Emotionen wecken.

Die richtige Ausbildung allein genügt nicht für den Traumjob

Wir sind davon überzeugt, dass Sie die geeignete Ausbildung für Ihren Traumjob, die notwendige Berufserfahrung und gute Zeugnisse. Haben Sie trotzdem schon mal eine Absage bekommen? Für fast jeden Job gibt es viele Bewerber. Besonders bei Stellen für Absolventen und Berufseinsteiger ist das extrem. Wenn ein Unternehmen einen Job für einen jungen Absolventen zur Verfügung stellt, kann es gut sein, dass sich dafür bis zu 80 Personen bewerben, von denen fast alle die formalen Kriterien erfüllen.

Leider haben die Personalchefs nicht die Zeit jeden Einzelnen davon persönlich kennenzulernen. Häufig reicht die Zeit nicht einmal um die Bewerbungsunterlagen von allen Kandidaten gründlich zu studieren und sie gegeneinander abzuwägen.

Das betrifft aber nicht nur Studenten. Selbst für Fachstellen ist es nicht selten, das sich 20 bis 30 Personen bewerben. Zudem erhalten die Personalchefs unaufgefordert Unterlagen von Personalbüros. Hin und wieder sind auch da gute Kandidaten dabei.

Genau darum haben wir hier die 3 häufigsten Fehler bei Bewerungen zusammengetragen:

Das falsche Format

Das ideale Format für eine erfolgreiche Bewerbung ist PDF. Dies kann nicht nur auf jedem Geräte angezeigt werden, als Ersteller können Sie genau festlegen, wie es angezeigt wird. Bei Microsoft Word ist das nicht der Fall. Zwar können viele Personalchefs doc und docx öffenen, aber Sie haben keine Gewähr, wie es angezeigt wird.

Leider gibt es immer noch sehr viele Kandidaten, die Ihre Bewerbung, den Lebenslauf oder sonstige Dokumente als Word Datei oder noch schlimmer, in exotischen Formaten wie ODT senden.

Bewerbung im Word So nicht: Bewerbung als Word-Dokument

Früher war es kompliziert, ein PDF zu erstellen. Kostenpflichtige Software von Adobe oder anderen Herstellern war nötig. Mittlerweile kann jeden wirklich jeder ganz einfach und kostenlos ein professionelles PDF selbst erzeugen. Machen Sie also nicht diesen Fehler.

Sie dürfen nicht erwarten, dass der Personalchef Ihnen antwortet und schreibt „Leider kann ich Ihre Bewerbung nicht öffnen. Darum sollten Sie Bewerbungen und Lebensläufe immer als PDF senden. Aber das alleine genügt noch nicht. Auch eine in PDF umgewandelte, hässiliche Word-Vorlage gibt immer noch ein unprofessionelles Dokuement.

 

Die falsche Schriftart im Bewerbungsschreiben

Bewerbungsschreiben So kann Ihre Bewerbung aussehen

Wenn Sie eine Schriftart verwenden, die der Leser nicht installiert hat, sieht Ihre Bewerbung oder Ihr Lebenslauf ganz anders aus, als auf Ihrem PC. Dadurch sieht das Bewerbungsschreiben ganz anders aus, als Sie es gewollt haben. Absätze können verrutschen oder ganze Seiten können verrissen werden. Das lässt Ihre Unterlagen in einem schlechten Licht erschienen.

Wie Sie professionell selbst ein Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf mit den richtigen Schriftarten und in einem tollen, modernen Design erstellen, dass Ihnen garantiert die nötige Aufmerksamkeit beim Leser verschafft, lernen Sie im Bewerbungstraining.

Anschreiben in einem gesonderten Dokument

Hin und wieder senden Bewerber ein Bewerbungsschreibenin einem gesonderten Dokument. Im Email steht dann entweder das selbe oder nur „Meine Bewerbung finden Sie im Anhang.“

Beide Varianten sind nicht ideal. Steht der selbe Text im Email wie in einer Beilage, muss der Personalverantwortliche das doppelt lesen. Hat das Email kaum Inhalt, vergeben Sie die erste Chance auf sich aufmerksam zu machen und sich von anderen Bewerbern abzuheben.

Darum schreiben Sie das Anschreiben immer direkt in das Email und versuchen Sie den Lesern bereits auf sich aufmerksam zu machen.

Zu grosse Dateianhänge

Das Internet ist heute so schnell, dass grosse Dateianhänge kein Problem mehr sein sollten. Leider ist dir Praxis aber noch immer nicht so weit. Die Postfächer in vielen Unternehmen haben immer noch Beschränkungen für Dateianhang. Achten Sie deshalb beim Absenden Ihrer Bewerbungsmappe darauf, dass die Anhänge nicht grösser als 10 Megabyte sind.

Senden Sie Ihre Bewerbungsmappe auch nicht als ZIP um Megabyte zu sparen. Viele Firewalls und Unternehmen lassen derartige Dateien nicht durch. Es wäre schade, wenn Sie sich wegen eines so kleinen Fehlers die Chance auf ein Vorstellungsgespräch verbauen.

Mit dem Bewerbungstraining können Sie sicher sein, keine Fehler beim Bewerbungsprozess zu machen!